„Wer im Verkehr Energie spart, spart auch bares Geld“

 

Nicht nur steigende Sprit­preise wer­den zum Beginn des Jahres 2007 die Autokosten ver­teuern. Nicht jed­er Aut­o­fahrer kann tat­säch­lich gün­stiger jen­seits der Gren­ze tanken. Und die meis­ten Umwege sind bei Berück­sich­ti­gung von Zeitaufwand und Fahrzeu­gab­nutzung ohne­hin zweck­los. Die VERBRAUCHER INITIATIVE veröf­fentlichte jet­zt real­is­tis­che Tipps zum energies­paren­den Fahren.
„Wer im Verkehr Energie spart, spart auch bares Geld“, so Georg Abel, Bun­des­geschäfts­führer der VERBRAUCHER INITIATIVE. Ger­ade bei kurzen Streck­en bringe ein Auto kaum Zeit­gewinn. In der Stadt ist man auf Streck­en bis fünf Kilo­me­ter mit dem Fahrrad sog­ar schneller. Auch Busse und Bah­nen sind – vor allem in Städten mit eige­nen Nahverkehrsspuren – nicht langsamer als der PKW.
Neben dem Preisver­gle­ich beim Ben­zinkauf gibt es aber noch andere Tipps, wie man den derzeit hohen Sprit­preisen ent­ge­gen­treten und gle­ichzeit­ig auch noch die Umwelt scho­nen kann. Die VERBRAUCHER INITIATIVE rät:Niedertouriges Fahren ist im Stadtverkehr die sparsam­ste, motorscho­nend­ste und umwelt­fre­undlich­ste Fahrweise. Wer kon­se­quent mit 2000 Umdrehun­gen pro Minute (U/min) fährt, kann bis zu 30 Prozent Ben­zin sparen.
Schal­ten Sie im Stadtverkehr schnell in den näch­sthöheren Gang – spätestens bei 2000 U/min. bzw. bei 30 km/h in den 3. Gang, bei 40 km/h in den 4. Gang und bei 50 – 55 km/h in den 5. Gang. Schal­ten Sie den Motor auch bei einem kurzen Halt aus.

Gepäck braucht Sprit – vor allem auf dem Dach. Ein unbe­nutzter Ski- oder Fahrradträger ver­braucht z.B. bis zu einem Liter pro 100 km zusät­zlich.

Fahren Sie mit dem höch­stzuläs­si­gen Reifendruck, und mon­tieren Sie roll­wider­stand­sarme Reifen mit dem „Blauen Engel“. Ein höher­er Reifendruck senkt nicht nur den Ver­brauch, son­dern auch den Ver­schleiß der Reifen.

Rech­nen Sie — bevor Sie größere Streck­en zu preis­gün­stigeren Tankmöglichkeit­en am Stad­trand oder über die Gren­ze zurück­le­gen — die tat­säch­liche Erspar­nis aus. Neben der Ben­zin­erspar­nis müssen Zeitaufwand und Kosten z.B. für die Abnutzung des Fahrzeugs gegen­gerech­net wer­den.

Erkundi­gen Sie sich bei Urlaub­sreisen mit dem PKW über die Spritkosten jen­seits der Gren­ze und pla­nen Sie Ihre Tankstopps entsprechend.

Leg­en Sie kurze Streck­en zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück.

Steigen Sie häu­figer auf Bus und Bahn um. Erkundi­gen Sie sich bei Ihren Verkehrs­be­trieben nach gün­sti­gen Fahrkarten: Oft ist z.B. eine Jahreskarte deut­lich bil­liger als 12 Monatskarten. Sprechen Sie in Ihrer Fir­ma über die Möglichkeit, ein gün­stiges Jobtick­et einzuführen.

Nutzen Sie Mit­fahrgele­gen­heit­en und bilden Sie Fahrge­mein­schaften.

Vorteile bietet auch die nichtkom­merzielle Mit­fahrerbörse bei Bah­n­reisen