Düsseldorf — Verein der Epiroten “Dodoni”

Vere­in der Epiroten “Dodoni” in Düs­sel­dorf und Umgebung” 

Ansprech­part­ner:
Viron Stratis

Der “Vere­in der Epiroten “Dodoni” in Düs­sel­dorf und Umge­bung” wurde 1978 nach dem Zusam­men­schluss zweier Vere­ine gegrün­det. In Düs­sel­dorf gab es ein­mal den Vere­in der Epiroten in Düs­sel­dorf und ein­mal den Vere­in der Epiroten in Düs­sel­dorf und Umgebung.
Die dama­li­gen Vor­standsvor­sitzen­den entsch­ieden sich zu fusion­ieren und zusam­men für die Erhal­tung des kul­turellen und tra­di­tionellen Kul­turgutes aus Epirus zu kämpfen und dieses an die näch­ste Gen­er­a­tion weit­erzu­ver­mit­teln. Beim Zusam­men­schluss der bei­den Vere­ine set­zte man sich hin um über einen neuen Namen des Vere­ines zu disku­tieren und man entsch­ied sich für den Namen “Vere­in der Epiroten “Dodoni” in Düs­sel­dorf und Umgebung”.
Dodoni ist und war eine der wichtig­sten Plätze des antiken Griechen­lands da dort der Gott Zeus verehrt wurde. Auf dem heuti­gen Gelände befind­et unter Resten von alten Tem­peln das bekan­nte Amphithe­ater von Dodoni was die zweitwichtig­ste Rolle der Amphithe­ater in Griechen­land gespielt hat. Dodoni liegt am Fuße des Berges Tomaros oder auch Olit­sikas und ist ca.12 km von Epirus Haupt­stadt Ioan­ni­na entfernt.
Eine The­o­rie besagt das der Name Ellas (alt­gr. Griechen­land) von der priestern Dodoni’ s, die Sel­li (von Sel­l­as), genan­nt wur­den, herkommt.
Mit der Grün­dung des Vere­ines ent­stand auch eine Tanz­gruppe, die immer noch fes­ter Bestandteil des Vere­ines und momen­tan ca. 30 Tänzer/ innen im alter von 5–18 zählt.
Getanzt wer­den zum größten teil Tänze aus Epirus aber auch Tänze aus den anderen Regio­nen Griechen­lands. Auftritte wer­den auss­chließlich in Tra­cht­en aus Epirus vorge­führt. Der männliche Teil trägt die bekan­nte Tra­cht aus Griechen­land ” Tso­lias”, beste­hend aus ein­er Weste, Hemd, dem griechis­chen Män­nerrock Fous­tanel­la, die noch bis in die späten 40er getra­gen wurde, einem Gür­tel und dem Bom­melschuh “Tsaruchi”. Die Frauen tra­gen zum Teil panipiro­tis­che Tra­cht­en und zum teil Tra­cht­en aus Metso­vo und Umge­bung. Ein beson­der­er Tag an den man zusam­men mit dem Vere­in der Epiroten feiern und die Tanz­gruppe bewun­dern kann, ist die meis­tens im Feb­ru­ar stat­tfind­ende Feier die zu Ehren der damals gefall­en Sol­dat­en bei der Befreiung der Stadt Ioan­ni­na (23.02.1913), ver­anstal­tet wird.
Um nicht nur das Tanzen an die näch­ste Gen­er­a­tion weit­erzugeben hat der Vere­in der Epiroten im Keller der Gemeinde Düs­sel­dorf (Hl. Andreas) eine kleine Bib­lio­thek mit Büch­er über Epirus ein­gerichtet. Diese kann Son­ntags während der dort stat­tfind­en­den Tanzproben von 12.00- 15.00 Uhr besucht wer­den. Tanzproben und Besuch der Bib­lio­thek sind kostenfrei.

Bear­beit­et von Spiri­don Papaioannou