Münchner Journalistin und Buchautorin Eleni Torossi im TV

„puz­zle“ – so heißt das InterKul­tur­Magazin des Bay­erischen Fernse­hens. Das For­mat präsen­tiert ein­mal im Monat interkul­turelle The­men unser­er Gesellschaft. Außer­dem stellt das Mag­a­zin Kul­turschaf­fende mit Zuwan­derungs­bi­ografien vor, die die Kul­tur dieses Lan­des mit­prä­gen, und zeigt deren aktuelle Werke.

• Kochen ist Magie. Nicht umson­st leit­et sich das griechis­che Wort für „kochen“ von diesem Begriff ab: Wenn Griechen kochen, dann zaubern sie. Das gilt auch für die Pro­tag­o­nistin­nen des aktuellen Buch­es von Eleni Torossi: In „Warum Tante Iphi­ge­nia mir einen Koch schenk­te“ erzählt die in Athen geborene Münch­n­er Jour­nal­istin und Autorin von der Sin­gle-Frau Eleana und deren über ganz Südeu­ropa ver­streuten Tan­ten, die nicht nur gerne kochen, son­dern „neben­bei“ auch noch auf der Suche nach einem Mann für ihre Nichte sind. Mit kreativ­er Indi­vid­u­al­ität kom­binieren sie in ihren Gericht­en Kul­turen und Rezepte aus dem Mit­telmeer­raum, aus Bay­ern und Chi­na und ver­wan­deln die Küche in einen Schmelztiegel der Genüsse.

Wie ihre Pro­tag­o­nistin Eleana stammt auch Eleni Torossi aus ein­er Fam­i­lie, deren Geschichte von ständi­ger Wan­derung und Auswan­derung geprägt ist – wie die viel­er Griechen in Deutsch­land, die 2010 auf 50 Jahre Ein­wan­derung im Rah­men des Deutsch-Griechis­chen Anwer­be­abkom­mens zurück­blick­en. Seit fast 40 Jahren ist Eleni Torossi als Jour­nal­istin für den Bay­erischen Rund­funk tätig. „puz­zle“ stellt die begeis­terte Europäerin vor und zeigt, warum Kochen eine wun­der­bare Meta­pher für das Zusam­men­leben von Men­schen unter­schiedlich­er Herkun­ft im All­t­ag sein kann.

Quelle: Bay­erisches Fernsehen