Wir Griechen wollen unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen

Griechen­land hat gewählt!

Das Ergeb­nis der Par­la­mentswahl ist allerd­ings nicht sehr ermuti­gend, betra­chtet man die Zukun­ft des Lan­des.

Bere­its wenige Tage nach der Wahl, ste­hen die Zeichen bere­its auf Neuwahlen. Anto­nis Sama­ras, Parte­ichef der Nea Dimokra­tia (ND) hat eben­so den Auf­trag zur Regierungs­bil­dung zurück­gegeben, wie auch sein Wider­sach­er vom Links­bünd­nis Syriza, der auf Platz zwei gewählte Alex­is Tsipras.

Europa bangt nun um Griechen­land. Aus Brüs­sel kom­men klare Hin­weise in Rich­tung Athen, dass die ver­han­del­ten Kred­ite nicht nachver­han­delt wer­den kön­nen. Am 19. Mai will die Troi­ka aus IWF, EU und EZB Fortschritte bei den geforderten Refor­men sehen.

Dies wird ein sehr schw­eres Unter­fan­gen sein, da sicher­lich bis zu diesem Zeit­punkt keine funk­tion­ierende Regierung anzutr­e­f­fen sein wird.

Schon wird in der EU laut über den Aus­tritt Griechen­lands aus der Euro­zone und über einen Staats­bankrott nachgedacht. Deutsch­land, eines der weni­gen Län­der der Euro­zone allerd­ings will alles unternehmen, dass es nicht soweit kommt, so Frau Merkel.

Doch während die Poli­tik in Athen weit­er um die Regierungs­bil­dung kämpft, kommt die Zahlung­sun­fähigkeit erschreck­end nahe.

Es muss gehan­delt, die derzeit­ige Unregier­barkeit des Lan­des muss been­det wer­den. Auch Brüs­sel muss sich bewe­gen. Griechen­land braucht drin­gend einen Plan für ein funk­tion­ieren­des Investi­tions- und Wach­s­tum­spro­gramm. Ein weit­er so, wäre für das Land nicht nur ein schlecht­es Zeichen, son­dern höchst fatal.

Kred­ite für Investi­tio­nen in Wach­s­tum und damit zur Bekämp­fung der hohen Arbeit­slosigkeit, ist das Gebot der Stunde. „Hil­fe zur Selb­sthil­fe“ ist das Einzige was unserem Volk in dieser Sit­u­a­tion helfen kann.

Wir Griechen sind ein stolzes Volk und wollen nicht weit­er nur Almosen aus der EU emp­fan­gen, die ohne­hin nicht bei uns ankom­men, son­dern auss­chließlich zur Ret­tung der Banken einge­set­zt wer­den, nein, wir wollen unsere Zukun­ft selb­st in die Hand nehmen und gestal­ten, auch wenn wir hier­für die finanzielle Unter­stützung durch Europa benöti­gen!

Ch. Asprok­abiti
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