Angst vor Griechenlands Staatspleite

Papageo_159Der Euro-Kurs fällt, die Notierun­gen an den bedeu­tend­sten europäis­chen Aktien­märk­ten knick­en ein. Schuld daran ist die Finanzsi­t­u­a­tion in Griechenland.

Wirtschafts- und Währungskom­mis­sar Joaquín Almu­nia hat Griechen­land zur weit­eren Sta­bil­isierung sein­er Staats­fi­nanzen aufgerufen. Almu­nia ver­wies am Dien­stag auf die Reak­tion von Rat­ing-Agen­turen und Finanzmärk­ten auf die Lage in Griechen­land. “Eine schwierige Sit­u­a­tion in einem Mit­glied­s­land der Euro-Zone bet­rifft die Euro-Zone ins­ge­samt”, erk­lärte Almu­nia. Die griechis­che Regierung mit Min­is­ter­präsi­dent Geor­gios Papan­dreou (Bild) habe der Kom­mis­sion und der Euro­gruppe ihre Entschlossen­heit bekun­det, ihre Staats­fi­nanzen wieder zu sanieren. Dafür sei der Haushalt­sen­twurf vom 20. Novem­ber ein wichtiger Schritt in die richtige Rich­tung. “Allerd­ings sind weit­ere Maß­nah­men nötig”, erk­lärte Almu­nia. Die Kom­mis­sion werde die Lage in Griechen­land in engem Kon­takt mit der Euro­gruppe weit­er beobacht­en. Sie sei auch bere­it, im Rah­men des EU-Ver­trages der griechis­chen Regierung beim Entwer­fen eines umfassenden Kon­so­li­dierungs- und Reform­pro­gramms zu helfen. Griechen­land ste­he vor “sehr sub­stanziellen wirtschaftlichen und haushalt­spoli­tis­chen Herausforderungen”.

Quelle Bild: Presse PASOK