Griechen gegen Rassismus

Inter­na­tionale Wochen gegen Ras­sis­mus 2010

Der Interkul­turelle Rat in Deutsch­land ruft gemein­sam mit über 60 bun­desweit­en Organ­i­sa­tio­nen dazu auf, Zeichen gegen Ras­sis­mus, Recht­sex­trem­is­mus und Frem­den­feindlichkeit zu set­zten. Gele­gen­heit bieten dafür die Inter­na­tionalen Wochen gegen Ras­sis­mus, die dieses Jahr vom 15. bis 28. März stat­tfind­en. Die Inter­na­tionalen Wochen gegen Ras­sis­mus gehen auf einen Beschluss der Gen­er­alver­samm­lung der Vere­in­ten Natio­nen zurück und find­en mit­tler­weile europaweit ein beachtlich­es Echo. Allein in Deutsch­land wer­den während der Aktionswochen mehr als 700 Ver­anstal­tun­gen an mehr als 200 Orten durchge­führt. Infor­ma­tio­nen zu den Ver­anstal­tun­gen find­en sich im Inter­net unter www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de. Im Bere­ich Mate­ri­alien gibt es alles, was zur Vor­bere­itung auf die Aktionswochen nötig ist: Plakate, Fly­er, Handzettel und ein 92-seit­iges Mate­ri­al­heft, das Infor­ma­tio­nen, sowie Tipps und Anre­gun­gen für Ver­anstal­tun­gen, bere­i­thält. Im Vor­wort des Mate­ri­al­hefts weist Rita Süss­muth darauf hin, dass „die Zahl der poli­tisch rechts motivierten Straftat­en mit extrem­istis­chem Hin­ter­grund im Jahr 2008 um 15,8 Prozent, die der Gewalt­tat­en um 6,3 Prozent gestiegen“ sind. Dies sei eine trau­rige Entwick­lung. Beson­ders erschreck­end sei es, dass men­schen­feindliche Ein­stel­lun­gen und Ver­hal­tensweisen mit­tler­weile in der Mitte der Gesellschaft angekom­men seien. „Wer dieser Entwick­lung taten­los zusieht, ver­stößt nach­haltig gegen den ersten Satz unser­er Ver­fas­sung, der ein­deutig sagt: Die Würde des Men­schen ist unantastbar.“