Griechenland plant einen Neuanfang

Beson­nen, ja fast ein­sichtig hat das griechis­che Volk sich für die Spar­maß­nah­men entsch­ieden und zäh­neknirschend aber dafür die Parteien beauf­tra­gen müssen, die das ganze Übel, Kor­rup­tion und Reform­stau zu ver­ant­worten haben. Andere Alter­na­tiv­en gab es aber nicht. Berlin und Brüs­sel müssen Druck und Kon­trollen beibehal­ten und gle­ichzeit­ig das griechis­che Volk Per­spek­tiv­en und Hoff­nung in Aus­sicht stellen, damit zunächst Ver­trauen in die eigene Poli­tik hof­fentlich zurück­kehren kann. Es wäre schön, wenn 3 oder 4 Parteien die neue Regierung stellen kön­nten und die griechis­che Presse endlich ihrer Infor­ma­tion­spflicht nachkommt. Das griechis­che Volk hat mit dieser für sie sehr schmerzhafte Entschei­dung unseren Respekt ver­di­ent. Es muss aber auch bere­it sein, sich zu Gun­sten ein­er funk­tion­ieren­den Gemein­schaft von alten Las­ten zu tren­nen und mit Ver­ant­wor­tung die Regeln und Geset­ze zu fol­gen. Notwendig nach diesen Krisen­jahren ist auch, dass man nicht wieder die Augen und  Ohren schließt, wenn sich wieder Klien­telpoli­tik bemerk­bar macht. Aber, dafür haben wir doch nor­maler­weise die Presse, oder?