Urlaub in Griechenland

Klimaschutzprogramm der Fluggesellschaften

Die Luftverkehrsbranche ist der erste und einer der wenigen Industriesektoren, welcher ein eigenes Klimaschutzprogramm besitzt und versucht sich weitestgehend nachhaltig aufzustellen. Die Erfolge dieser Bemühungen sind heute deutlich sichtbar, denn innerhalb der letzten Jahre konnten Sie Ihre Emissionen um rund 44% (Stand 2018) senken.
Faktisch gesehen trägt die Luftfahrt 2,83 Prozent an CO2-Emissionen, zu dem weltweiten CO2-Ausstoß dazu.
Neben dem Flugverkehr gelten auch Strom und Wärme, Transport, Industrie, Haushalte und Dienstleistungen als vermeintliche Ursache des Klimawandels. Der Beitrag des Flugverkehrs, zu den weltweiten Co2-Emissionen ist jedoch vergleichbar klein zu den Beiträgen der anderen Beteiligten.

Betrachtet man den Treibstoffverbrauch in Litern pro Passagier auf 100 Kilometer beträgt dieser 3,55 Liter. Im Jahr 1990 betrug dieser noch 6,30 Liter. Auch hier werden die Entwicklung und die Klimaschutzbemühungen der Luftverkehrsgesellschaft deutlich.

Klimaschutz der Fluggesellschaften

Bis 2020 verfolgen die Fluggesellschaften das Ziel, das Wachstum der internationalen Luftfahrt CO2-neutral zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Fluggesellschaften in Klimaschutzprojekte, welche zur CO2-Senkung beitragen investieren. Diese Projekte entsprechen der Größenordnung der Emissionen aus dem Luftverkehr und sollen diese kompensieren. Um einen Erfolg innerhalb der nachhaltigen Entwicklung der internationalen Luftfahrt verzeichnen zu können, werden die Projekte der Airlines alle 3 Jahre überprüft.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte Ihre Anerkennung bezüglich eines weiteren Ziels der Flugverkehrsgesellschaften. Das Emissionsniveau der Flugzeuge soll gehalten und bis 2050 auf 50 Prozent des Werts von 2005 gesenkt werden. Um dies zu erreichen ist es jedoch von Bedeutung synthetische und klimafreundlichere Kraftstoffe zu produzieren oder auf elektrisch angetriebene Flugzeuge umzusteigen.

Klimaneutral bei den Fluggesellschaften

Diese Ziele sind Grundlage der Entscheidung der deutschen Bundesregierung, dass Deutschland zu einem Zentrum einer klimaschonenden sowie umweltfreundlichen Luftfahrt werden soll. Dazu kündigte Merkel auf der Luftfahrtkonferenz in Leipzig, die Erarbeitung einer nationalen Wasserstoffstrategie an. Die Erarbeitung soll Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Im folgenden Video werden die zuvor genannten Klimaschutzmaßnahmen im Flugverkehr weiter erläutert und zusammengefasst.

Reiseveranstalter für Griechenland Reisen in Kooperation mit Kilmaschutzorganisationen

Der Klimaschutz gewinnt innerhalb der Bevölkerung weiterhin an Bedeutung und die Bereitschaft etwas dagegen zu unternehmen steigt. Kilmaschutzorganisationen wie „Atmosfair“, bei denen die Reisenden ihre Flüge, Kreuzfahrten oder ähnliches, durch Spenden kompensieren können, wachsen. Laut aktuellen Kennzahlen von „Atmosfair“ seien im vergangenen Jahr rund 9,5 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen bei der Organisation eingegangen. Dies sind 40 Prozent mehr als im vorherigen Jahr. Auch im Jahr 2019 sei innerhalb des ersten Halbjahres eine Steigerung der Einzahlungen zu erkennen. Vergleicht man die Zahlungen in diesem Zeitraum im vergangenen Jahr mit denen im laufenden Jahr, so liegt eine Verdoppelung auf rund 7,5 Millionen Euro vor.

Neben den bereits genannten Anbieter „Atmosfair“ gibt es weitere Anbieter bei denen Reisende ihre Emissionen ausgleichen können. Zu diesen gehören zum Beispiel Kollekte, Primaklima, Myclimate, ClimatePartner, Klimamanufaktur oder Arktik. Die getätigten Spenden, werden für Projekte, welche zum Energiesparen oder zur Erzeugung von Ökostrom beitragen, eingesetzt.

Der Reiseanbieter Griechenland Reisen hat sich für eine Kooperation mit dem Anbieter „Atmosfair“ entschieden. Dadurch wird es den Kunden möglich, neben den individuellen Reisen auch den Transport nachhaltig zu gestalten.

Auch weitere Tourismusakteuere schließen sich der nachhaltigen Entwicklung an und bieten ihren Kunden die Möglichkeit an Klimaschutzprogrammen teilzunehmen.

Quellen: Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft / Tagesschau / Zeit