Lüdenscheider Thrakier fühlten sich wie Zuhause

Auch in Lüden­scheid wurde zu heimatlich­er Musik aus Thrakien und Rest­griechen­land gefeiert. Der Vere­in der Thraki­er in Lüden­scheid ver­anstal­tete in der Gast­stätte Strep­pel einen Abend um Mit­glieder, Fre­unde und Fam­i­lie des Vere­ins mit Klän­gen aus der Klar­inette von der Band Akrites an das heimatliche Thrakien zu erin­nern.
Gegen 22.00 Uhr füllte sich endlich die Halle was dann auch bedeutete, dass die Zeit für die 3 Tanz­grup­pen, zusam­men ca.60 Tänz­er und Tänz­erin­nen im Alter von 5–50, gekom­men war vor heimis­chen Pub­likum aufzutreten. Die Tanz­grup­pen tanzten selb­stver­ständlich in Tra­cht­en aus Thrakien und Tänze aus der gle­ich­nami­gen Region und Ana­to­li­ki Romil­ia. Ein wichtiges Merk­mal für die Tra­cht­en aus Thrakien ist der Dop­pelköp­fige Adler auf dem Rück­en der männlichen West­en, der auf die byzan­ti­nis­che Vorgeschichte hin­weist. Typ­is­ches Instru­ment für thrakische Tänze ist die Gai­da. Ein Dudel­sack der in manchen Fes­t­land­sre­gio­nen Griechen­lands, im Ägäis­chen Meer sowie in Bul­gar­ien gespielt wird.
Bis früh am Mor­gen kon­nten die Gäste aus­ge­lassen zu Sou­vla­ki und Retsi­na oder Ouzo tanzen, oder ein­fach nur die Stim­mung genießen.  Als gegen 3:00 Uhr der Heimweg auf dem Pro­gramm stand, war die Zufrieden­heit in den Gesichtern aller Gäste deut­lich anzuse­hen.