Prävention von Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Die Griechen erin­nerten mit vie­len lan­desweit­en Gedenk­feiern auf den 28.10.1940. Gemein­den, Kirchen und Schulen organ­isierten, wie jedes Jahr bish­er auch, inner­halb ihrer Gren­zen im gesamten Bun­des­ge­bi­et Nach­mit­tage und Abende mit Gedicht­en und Lesun­gen klein­er und großer Schüler. Diese Anlässe soll­ten aber auch der Präven­tion von Ver­brechen gegen die Men­schlichkeit dienen. So etwas darf sich nicht nochein­mal wieder­holen.
Dem entschei­den­den “OCHI — Dann ist eben Krieg” von Metaxas fol­gte auf Grund des uner­wartet großen Wider­stand unser­er Väter eine kleine, aber für den Aus­gang des Krieges entschei­dende Verzögerung für die “Achsen­mächte”. Dadurch fol­gte der Angriff auf Rus­s­land später als geplant. Und den harten rus­sis­chen Win­ter als Kriegstak­tik im Folgedessen einge­set­zt, begann der Anfang vom Ende der Nation­al­sozial­is­ten.

In Kriegszeit­en sind immer und über­all Opfer zu bekla­gen. In dieser Besatzungszeit führten aber grauen­volle Mas­sak­er zu den anste­hen­den Prozesse auf Entschädi­gungszahlun­gen. Wir wollen mit der fol­gen­den Liste auf die bekan­ntesten hin­weisen, die uns vom Europarat zur Ver­fü­gung gestellt wur­den:

2. Juni 1941 für die Stadt Kan­danos
6. Okto­ber 1941 für die Städte Dra­ma und Dok­sato
17. Okto­ber 1941 für das Dorf Kerdil­ia
13. Dezem­ber 1941 für die Stadt Kalavri­ta
5. April 1944 für die Stadt Klisoura
1. Mai 1944 für Kesar­i­ani (Vorort von Athen)
6: Juni 1944 für das Dorf Dia­vates
10. Juni 1944 für das Dorf Dis­to­mo
17. August 1944 für Kokinia (Vorort von Athen)
22 August 1944 für Rethim­non auf der Insel Kre­ta

Zum Gedenken an jene, die diesen unerk­lär­lichen Hass gegen uns Griechen mit dem Leben bezahlt haben – und auch zur Bekämp­fung des Anti­semitismus in sein­er gegen­wär­ti­gen Form – wird der Gen­er­alsekretär des Europarates, Ter­ry Davis, am 10. Novem­ber in Wien (Öster­re­ich) eine Absicht­serk­lärung unterze­ich­nen, um die Zusam­me­nar­beit zwis­chen der Inter­na­tionalen Holo­caust Task Force (ITF) und dem 47 Mit­glied­staat­en umfassenden Europarat zu stärken, der sich für die Förderung von Men­schen­recht­en, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ein­set­zt.